Nachfolge
Im Jahr 2023 autorisierte Kripanandamoyima Jyotipremananda (Adrienne Schumacher) und Satyamitrananda (Christophe Steiger), Kriya Yoga zu unterrichten.
Im Jahr 2025 autorisierte sie Ambujananda (Sandra Rausch), Kriya Yoga zu unterrichten.
Satyamitrananda (Christophe Steiger)
Satyamitrananda – mit bürgerlichem Namen Christophe Steiger – ist ein in Lausanne, Schweiz ansässiger Kriya-Yoga-Lehrer.
Den klassischen Yoga und das Kriya-Yoga lernte er bei Paramapadma Dhirananda, den er 1998 kennenlernte und von dem er im selben Jahr die erste und zweite Kriya empfing.
Die dritte Kriya erhielt er 2016, die vierte 2023 von Kripanandamoyima.
In Lausanne leitet er eine regelmässige Meditationsgruppe und Kriya-Yoga-Seminare.
Satyamitrananda enseigne essentiellement en français.
E-Mail: satyamitrananda@kriya.ch
Persönliche Website: oui.ch
Jyotipremananda (Adrienne Schumacher)
Jyotipremananda - mit bürgerlichem Namen Adrienne Schumacher - ist Kriya Yoga Lehrerin. Sie wohnt in der Nähe von Thun, wo sie auch eine Kriya Gruppe leitet.
Die klassische Yogalehrer Ausbildung absolvierte sie von 1998-2001 an der Yogauniversity in Villeret.
Ebenfalls 1998 wurde sie von Kripanandamoyima in den Kriya Yoga eingeführt. 1999 erhielt sie von Kripanandamoyima die Einweihung in den 2. Kriya, 2007 in den 3. Kriya und 2023 wurde sie von Kripanandamoyima in den 4. Kriya eingeweiht und zur Kriya Yoga Lehrerin autorisiert.
Seither bietet sie regelmässig Kriya Yoga Gruppenmeditationen in Thun an und Einführungsseminare im ganzen Kanton Bern.
E-Mail: jyotipremananda@kriya.ch
Ambujananda (Sandra Rausch)
Ambujananda - mit bürgerlichem Namen Sandra Rausch- ist eine in Heidelberg (in Deutschland) ansässige Kriya-Yoga-Lehrerin.
Klassische 4-jährige Yogalehrerausbildung von 2010 bis 2014 bei der Gesellschaft für Geisteswissenschaftliche Fortbildung (GGF), Aachen nach den Richtlinien des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDY) und der Europäischen Yoga-Union (EYU).
2016 begegnete Ambujananda ihrer Lehrerin Kripanandamoyima in Zürich und wurde von ihr in den Kriya-Yoga eingeführt.
Im Jahr 2017 erhielt sie den zweiten Kriya und im Sommer 2023 den dritten Kriya von Kripanandamoyima. Den vierten Kriya empfing sie im Sommer 2025 und wurde von Kripanandamoyima autorisiert Kriya-Yoga zu unterrichten.
Ambujananda bietet Kriya-Yoga-Seminare in Deutschland an und leitet eine Meditationsgruppe im Raum Heidelberg.
E-Mail: ambujananda@kriya.ch
Drei Namen, ein Weg
asato mā sad gamaya
tamaso mā jyotir gamaya
mṛtyor mā amṛtaṃ gamaya
Führe mich vom Schein zum Sein, vom Dunkel ins Licht, vom Tod zur Unsterblichkeit. Der alte Vers der Bṛhadāraṇyaka-Upaniṣad ist eine Bewegung — ein Weg in drei Schritten. Wer die drei Namen nebeneinanderstellt, findet in ihnen dieselbe Bewegung wieder.
Satyamitrananda trägt das sat des ersten Schrittes: das Wirkliche, das bleibt, wenn alles Vorläufige vergeht. Und er trägt mitra, den Freund — denn Wahrheit wird ganz, wo sie einen Menschen an die Hand nimmt. Der erste Schritt geschieht in Begleitung.
Jyotipremananda trägt das jyotiḥ des zweiten Schrittes: das Licht, das im Innern aufgeht, sobald der Blick sich wendet. Ihm zur Seite steht prema, die Liebe — jene Wärme, die aus Helligkeit ein Leuchten macht. Wer in der Stille des Kriya dieses innere Licht berührt, weiss um seine Wärme.
Ambujananda trägt den Lotus des dritten Schrittes — Gefäss und Ursprung des amṛta. Aus dem Wasser des gequirlten Urozeans stieg einst der Trank der Unsterblichkeit empor, und bis heute fliesst er aus dem tausendblättrigen Lotus des sahasrāra herab. Der Lotus wurzelt im Schlamm, öffnet sich im Licht und bleibt rein. So gibt er dem letzten Schritt seine Gestalt: ein Blühen mitten in der Vergänglichkeit.
Alle drei Namen münden in ānanda, die Seligkeit — und tragen damit das Herzwort ihrer Meisterin weiter. Kripanandamoyima: kṛpā, die Gnade; ānanda, die Seligkeit; mayī, ganz daraus gewoben; Mā, die Mutter. Das Mantra ruft gamaya — führe mich —, und diese Führung geschieht durch Gnade. So bezeichnen die drei Namen die Schritte des Weges, und der Name der Mutter birgt die Kraft, die ihn gehen lässt. Was am Ziel leuchtet, war im Anfang schon da: eine einzige Freude, weitergereicht von Hand zu Hand.

